Traum vom 07.12.2017
Geschrieben von Jeremias am 09.12.2017 um 01:26

Ich befand mich in einem Haus, wo ich als Kind gewohnt hatte. Im Traum war ich in diesem Haus als eine erwachsene Frau mit einigen Geschwistern aus der Gemeinde und meiner jetzigen Familie. Wir gingen alle unseren alltäglichen Arbeiten und Beschäftigungen nach, Ich kümmerte mich gerade um die Wäsche und ging die frisch gewaschene Wäsche auf dem Hof aufhängen. Als ich auf dem Hof stand, sah ich das Haus auf der anderen Straßenseite, dort war das obere Fenster geöffnet und ich hörte Stimmen. Ich wurde aufmerksam, als eine Mutter zu ihrer weinenden Tochter mit liebevoller und zärtlicher, aber auch ängstlicher Stimme sagte, dass sie das Fenster schließen wolle, damit sich das Mädchen nicht noch mehr erkälte. Das Kind bettelte die Mutter an, das Fenster auf zu lassen, denn es wartete auf eine Musik. Ich bekam im Laufe des gehörten Gespräches mit, dass das Kind im Sterben lag. Meine Seele wurde sehr betrübt und erst jetzt konnte ich wahrnehmen, dass es sehr düster und bedrückend war. Die Sonne war nicht zu sehen und insgesamt herrschte eine sehr große Bedrückung. Auf ein mal hörte ich aus unserem Haus Musik. Da spielte jemand Klavier und ich hörte wie das Mädchen die Mutter rief und ganz aufgebracht vor Freude war. Die Mutter machte sich Sorgen und beruhigte das Kind. Aber das Kind hörte dieser Musik zu und sagte der Mutter ständig, dass sie sich durch diese Musik stärker und kraftvoller fühle. Dann hörte das Klavierspiel auf und für eine kurze Zeit vernahm ich durch das geöffnete Fenster die Qual und den Kampf des Kindes und der Mutter ums Überleben. Dann setzte die Musik wieder ein, aber diesmal nicht nur das Klavier, sondern es war eine Geige zu hören und andere Instrumente setzten der Reihe nach ein.

Das Mädchen lachte immer lauter und auf ein mal hörte ich wie die Mutter schrie: „ Du kannst ja aufstehen und laufen.“ Das Mädchen rief laut: „Mama, ich bin gesund und muss nicht mehr sterben.“

Ich stand immer noch auf dem Hof und sah in der Atmosphäre, wie eine Art weißer Rauch, der aus unserem Fenster sich bewegte und die Töne transportierte bis zum Fenster wo das Mädchen lag. Es war eine heilige, stille Zeit. Da geschah etwas. In unserem Haus wurde Gott angebetet und diese Anbetung bewegte sich, transportierte die Töne und sie brachten Wunder hervor. Die Musik wurde immer lauter und die Atmosphäre veränderte sich. Es war, als wenn der Nebel, das Düstere sich auflöste und verschwand. Licht kam in einer besonderen Art und Weise hervor und machte vieles sichtbar, was ich vorher nicht sehen konnte. Auf ein mal nahm ich viele Häuser um uns herum wahr und alle hatten sie die Fenster geöffnet und überall aus den offenen Fenstern hörte ich Schreie der Freude, Lachen, aber auch weinen. Ich stand da auf dem Hof und konnte sehen, wie das Wort, das Gott in der Anbetung, im Lobpreis wohnt. Jesus war gegenwärtig und begegnete der Not um uns herum und tat Wunder gemäß seines Wortes.

 

Einen Tag später besuchte ich eine Schwester der Gemeinde, die sehr krank ist. Sie erzählte mir unter Tränen, dass sie vor Schmerzen mit einer Kraft und Verzweiflung zu Jesus schrie und dabei ohnmächtig wurde. Als sie zu sich kam, hörte sie wunderbare Musik von mehreren Instrumenten und auch besonders eine Geige. Sie stand auf und wollte wissen, woher diese Musik kommt und ging alle Zimmer ab, einschließlich den Balkon. Ihr Mann fragte sie, was sie da tue. Sie erzählte ihm von dieser Musik, die sie hörte und er hörte sie aber nicht. In dem Moment wusste sie, dass diese Musik übernatürlich im Geist zu ihr kam und sie zurück gebracht hatte. Sie spürte in dem Moment so die Gegenwart Gottes, dass es ihr ganzes Herz und ihr ganzes Sein erfüllte und sie von dem Moment an eine Besserung ihres Zustandes einsetzte.

Ich war, als ich das hörte, überwältigt von Gottes Liebe und Treue und der Art wie er zu uns redet durch vielerlei verschiedene Situationen. Bei mir war es durch einen Traum und bei der Schwester durch eine Vision und der Gegenwart Gottes selbst.

Dann sagte sie auf einmal zu mir, dass ich denen, die ich im Traum spielen gehört hatte, sagen solle, dass sie sich noch mehr Gott hingeben sollen, weil er sie mit der Gabe der musikalischen Anbetung gebrauchen will zur Heilung und Wiederherstellung.

Diese Schwester wusste nichts von meinem Traum und nannte die Anbeter, die ich sah mit Namen.

 

Gott sucht wahre Anbeter, bei denen er Wohnung machen kann und seine Gegenwart Wunder wirken kann durch und in seinem Volk.

Heutige Losungen
Samstag, 16. Februar 2019:

Lobt den HERRN, alle Völker! Rühmt ihn, ihr Nationen alle!
Psalm 117,1

Es ist ein Gott und Vater aller, der da ist über allen und durch alle und in allen.
Epheser 4,6

© Evangelische Brüder-Unität - Herrnhuter Brüdergemeine
Weitere Informationen finden sie hier.
Backend
Sie sind nicht eingeloggt.